VEREIN: OHNE EHRENAMT LÄUFT NIX

Es ist in jedem Dorf und in jeder Stadt zu beobachten. Kinder und Jugendliche, Mädchen genauso wie Jungs, gestandene Männer, Frauen und Senioren die der Arbeitswelt bereits entwachsen sind. Sie alle gehen der schönsten Nebensache der Welt nach. Dem runden Leder, das bei über 80.000 Fußballspielen pro Wochenende im Einsatz ist.

Doch wer hält den Ball des Amateurfußballs eigentlich am rollen? Wer ist dafür verantwortlich, dass jede Mannschaft einen Trainer hat? Wer zieht eigentlich die Linien auf den Platz? Wer sorgt dafür, dass die Trikots auch jedes Mal frisch gewaschen sind?
Die Frage kann klar beantwortet werden: Das Ehrenamt! Knapp 400.000 Menschen bekleiden eine ehrenamtliche Position in den über 25.000 Fußballvereinen in Deutschland. Weitere 1,3 Millionen freiwillig engagierte Helfer kommen dazu. Ohne sie könnte kein Spiel stattfinden.

“Das Ehrenamt ist die Basis für unseren Fußball. Ohne das bewundernswerte Engagement der vielen Ehrenamtlichen hätte der deutsche Fußball nicht diesen verbindenden Stellenwert. Es muss unsere gemeinsame Aufgabe bleiben, das Ehrenamt zu fördern und zu stützen“, sagt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und auch Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball betont: Jeder Ehrenamtliche hat meinen höchsten Respekt für seinen persönlichen Einsatz im Amateurfußball!“ Die bundesweite Aktion findet rund um den Internationalen Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember 2014 statt, der alljährlich als Aktionstag zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in den Stadien veranstaltet wird.

Wir schließen uns also an und sagen gemeinsam DANKE!

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INTERVIEW MIT “VALLE” PFEIFER: EIN AUFSTEIGER AUS RUMELN

Bis zu diesem Jahr war Valentin Pfeifer (*16.01.1999) fester Bestandteil unserer Fußballabteilung. Neben dem Fußball spielt “Valle” seit vielen Jahren erfolgreich Eishockey bei den Krefelder Pinguinen. Nun hat es der Rumelner Junge bis in die Deutsche U-16 Nationalmannschaft geschafft. Für uns ein Grund sich mit “Valle” über seine außergewöhnliche Eishockeygeschichte zu unterhalten. Viel Spaß mit dem folgenden Interview!

13773_390409984449185_3928628776241538697_nHallo Valentin, schön mal wieder etwas von Dir zu hören. Wie geht es Dir, wie läuft es in der Schule und vorallem sportlich?

Mir geht es soweit gut. In der Schule muss es laufen, das ist die Basis. Zurzeit habe ich keine Probleme. Mit dem Fußball habe ich aufgehört, weil ich mich zu oft verletzt habe, sonst hätte ich noch gerne weitergespielt, wenn ich Zeit habe. Beim KEV läuft es momentan nicht so gut, wir hatten viele Ausfälle wegen Verletzungen oder Krankheiten. Aber wir haben auch nicht gut gespielt und so sieben Punkte liegengelassen. Trotzdem sind wir noch dritter und können in die Endrunde kommen, wenn wir den Platz halten. Dann geht es im Endturnier mit den Mannschaften aus den anderen Verbänden um die Deutsche Meisterschaft, ich denke im März.

Im Oktober bist Du für vier Tage in Finnland gewesen und hast dort für die Deutsche Nationalmannschaft gespielt. Was war das genau für ein Turnier und was für ein Gefühl ist es gewesen für unser Land aufzulaufen? Welche Momente waren ganz besonders für Dich?

Ich war erst für zwei Tage im Trainingslager in Füssen (Bayern), dann sind wir von München aus nach Helsinki geflogen und von da aus mit dem Bus weiter nach Vierumäki, das liegt oberhalb von Lathi und ist Finnisches Sportzentrum. In Finnland waren wir vier Tage. Ich dachte es wäre ein internationales Turnier, aber wir haben dreimal gegen die Finnische U16-Nationalmannschaft gespielt. Erst gegen ein A- und ein B-Team, im dritten Spiel dann gegen eine Auswahl der besten Spielern aus beiden vorherigen. Das Gefühl für die Deutschland aufzulaufen war unbeschreiblich. Sportlich war das mein größter Moment, mehr kann man in meinem Alter nicht erreichen. Als die Nationalhymne gespielt wurde habe ich mit Gänsehaut mitgesungen. Wir standen alle auf der blauen Linie und haben die riesige Nationalflagge angesehen als die Hymne begann.

Seit 2006 spielst Du nun beim KEV als Stürmer. Du hast vier Mal in der Woche Trainining und am Wochenende Meisterschaftsspiele. Da ist nicht mehr viel Platz für Freizeit, oder?

Das stimmt, mit Freunden kann ich mich nicht so häufig treffen wie ich manchmal möchte, aber Eishockey ist nun mal meine Leidenschaft und da muss man das in kauf nehmen.

Welche Ziele hast Du dir für die nächsten drei Jahre gesteckt? Soll in der Schule noch das Abi folgen? Wie sieht es mit einem Profivertrag aus bei den Pinguinen? Oder gibt es noch andere Alternativen, z.B. Amerika oder Kanada?

Also zuerst kommt die Schule, das ist klar. Wenn alles so weiter läuft, kann ich in zweieinhalb Jahren mein Abi schaffen. An einen Profivertrag ist momentan noch nicht zu denken, bis dahin kann noch viel passieren. Ich war schon häufig verletzt, und man muss gesund sein um seine Leistung bringen zu können, deshalb will ich auch unbedingt erst mal mein Abi schaffen. Eine Profikarriere wünsche ich mir schon, aber wie gesagt , dazu muss alles passen. Natürlich will jeder nach Amerika in die NHL, dies ist auch mein höchstes Ziel, aber dafür muss man Tag für Tag dran arbeiten.

Beim Rumelner TV spielst Du nun offiziell kein Fußball mehr. Verständlich, bei so vielen Trainingszeiten und Spielen. Hast du noch Kontakt zu ehemaligen Spielern unseres Vereins? Wenn ja, was wünscht Du ihnen an dieser Stelle? Wo möchtest du den Rumelner TV bald spielen sehen?

Natürlich hat man noch Kontakt zu alten Mitspielern, vor allem weil einige bei mir auf der Schule sind. Ich wünsche ihnen, dass sie dabei bleiben und vor allem Gesundheit, dann traue ich ihnen noch viel zu. Wo ich den RTV in der Zukunft sehe kann ich nicht sagen. Ich glaube Du meinst die erste Mannschaft und da kenne ich mich nicht so gut aus (lacht). Meine letzten Mannschaften bei Jose Rivera und Nabil Abi Haidar haben einige talentierte Spieler. Wenn die Jungs hart an sich arbeiten, können die bestimmt in der Leistungsklasse oben mitspielen.

Unser Verein hat leider keine Eishockeyabteilung. Gibt es trotzdem Dinge, die Du beim Fußballtraining gelernt hast und nun ideal beim Eishockey einsetzen kannst?

Ja, sogar wichtige Sachen. Beides sind Mannschaftssportarten, einer allein kann da nichts bewegen. Man lernt miteinander zu spielen und zu motivieren. Außerdem hat sich dadurch mein Spielverständnis verbessert. Eishockey funktioniert zwar ganz anders als Fußball, aber auch da ist der Blick für den freien Mitspieler wichtig. Man muss erahnen, was als nächstes passiert. Eishockey ist viel schneller als Fußball und man muss eher reagieren, aber beim Fußball ist es schwierig aus den vielen Anspielmöglichkeiten die Beste rauszufinden.

Vielen Dank für das Interview. Der RTV wünscht Dir zukünftig ganz viel Erfolg beim Eishockey.

Interview Kai Vogt

PRÄVENTIONSSPORT – GESUNDHEITSFÖRDERUNG BEIM RTV

Ein neues Angebot beim Rumelner TV

Der Rumelner TV bietet ab Mittwoch, dem 07.01.2015, in der Zeit von 09.30 – 10.30 Uhr (in der Gymnastikhalle in 47239 Duisburg, Am Sportplatz 15) ein neues Präventionssportangebot „Mit Haltung durch den Tag“ an. Zielgruppe für das Angebot sind Damen und Herren ab 50+ mit Bewegungsmangel sowie Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger. Ziele des 10-wöchigen Kurses sind die Mobilisation und Kräftigung der Wirbel- sowie Halswirbelsäule und des Kniegelenkes, die Verbesserung der Körperstabilität und der Gleichgewichtsfähigkeit ebenso wie die Schulung der Körper- und Bewegungssinne. Das Angebot ist mit dem Qualitätssiegel Sport pro Gesundheit mit Signet ausgezeichnet. Die Krankenkassen bezuschussen ihren Versicherten die Teilnahme in der Regel mit bis zu 80% der Kosten.

Anmeldungen sind ab sofort und weitere Infos in der Geschäftsstelle des Rumelner TV unter 02151 – 409318 möglich.